Die Schnabelforelle

Ein in schnell fließenden Datenstömen heimischer Netzfisch

Moschi, moschi?

October30

moschmosch_heidiIm alten Blog habe ich hin und wieder auch mal Kritiken zu Restaurants und Bars geschrieben wo ich ja hin und wieder verkehre. Und eines ist sicher: trotz KRISE muss Spaß und gutes Essen einfach sein.

Anlässlich der Geburtstagsfeier von einem Kommilitonen war ich letzten Samstag im “Mosch Mosch” in Frankfurt gewesen. Das Mosch Mosch ist eine japanische Nudelbar.  Serviert werden dort Nudeln in einer Brühe und als Beilage verschiedene Gemüsesorten.

Nudeln mit Gemüse – das klingt erst mal nicht besonders ausländisch. Trotzdem erwartet den Besucher im Mosch Mosch exotische Küche, zu günstigen Preisen. Die “Morgensonne” schmeckt wie viele in der japanischen Küche leicht süßlich. Verfeinert habe ich sie mit etwas Sesamöl, und Shinchi-Togarashi. Ohne diese Zusätze wäre mir die Suppe etwas zu lasch gewesen. Wer normalen Hunger mitbringt kann eine Vorspeise nehmen – muss aber nicht. Keine Frage, die Lachsspießchen waren lecker, aber die Suppe habe ich mir auch kleiner vorgestellt. Eine Hautspeise ist daher für den Hunger wirklich ausreichend.

Zum Trinken bietet das Mosch Mosch einen hausgemachten Eistee an. Er schmeckt nach Pfirsich mit einem Hauch Vanille, ist aber sehr süß. Für meinen Geschmack eignet er sich eher als Nachtisch, dann als Getränk “dazu”.

Als Fazit kann ich das Mosch Mosch wirklich weiterempfehlen. Die suppenbar ist eine schöne Abwechslung zwischen den ganzen 0815-Chinesen und Susi-Bars. Die Preise sind absolut fair und es gibt frische und leckere Zutaten in einer angenehmen, aber etwas kühl wirkenden Atmosphäre. Das Maskottchen Heidi wird mich auf jeden Fall eines Tages einmal wieder sehen.