Entzaubert
Im Uni-Spiegel ist heute ein Artikel zu lesen, wie der Student Adam Wheeler sich fast einen der begehrten Abschlüsse gesichert hätte – mit Stpendium und ganz ohne gutes Elternhaus oder außergewöhnlicher Begabung. (zum Artikel)
Statdessen hat er das komplette Elite-Uni System in den USA zum Narren gehalten und sich an allen sagenumwobenen Tests mit Leichtigkeit vorbeigeschmuggelt. Auf diese Weise hat er es beinahe geschafft ein Studium in Harvard abzuschließen, ohne dafür einen müden Dollar investieren zu müssen. So genial ich diesen Coup finde, so schade finde ich es auch, dass Adam zu ehrgeizig wurde und durch etwas zu gute Referenzen aufgeflogen ist.
Bemerkenswert ist außerdem, dass Adman in Harvard nicht einmal besonders schlechte Noten hatte. Bei den Klausuren hat er nicht einmal geschummelt, sondern nur beim Zulassungsverfahren. Daraus könnte man auch schließen, dass ein Studium in Harvard nicht besonders schwer zu sein scheint. Jeder durchschnittlich Begabte kann es schaffen, wenn seine Eltern nur genügend Geld für die Uni haben. Das ist zwar in der Sache nichts Neues, der proof of concept fehlte aber bisher (Double-Bush mal nciht mitgerechnet). Dank Adam Wheeler ist es jetzt endlich offiziell:
Elite-Unis sind nicht einmal im Ansatz, was sie vorgeben zu sein. Das komplette Elite-Uni System ist von vorne bis hinten verlogen und dient einzig und allein dazu, die Reichen oben und die Armen unten zu halten. Die Lehre ist auch nicht besser als woanders und jeder durchschnittlich Begabte ist in der Lage einen Abschluss zu machen. Weiter so Adam!




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