Die Schnabelforelle

Ein in schnell fließenden Datenstömen heimischer Netzfisch

Spanien ist out, oder?

July12

Der Sommer ist draußen mit schwülem und heißem Wetter in vollem Gange und niemand möchte da so wirklich an die kalte Jahreszeit denken – fast niemand. Auf der fashion Week in Berlin stellen einige Labels vor, was in der Saison Winter 10/11 angesagt sein wird.

Neben den – irgendwie üblichen Schockern – ist seit kurzen auch das spanische Label Custo in Berlin mit am Start. Custo gibt es zwar schon länger, für mich haben sie sich aber in den letzten Jahren zu sehr in den Bereich des “finanziell unerreichbaren” verabschiedet. Sogar aus dem Boutiquenkeller von P&C in Frankfurt waren sie zwischenzeitlich komplett verschwunden. Der typisch spanische Stil ist ja durch den großen Erfolg von Desigual seit etwa einem Jahr wieder in deutschen Läden zu bekommen.

Zwar sind die Teile von Custo nach wie vor nicht gerade als günstig zu bezeichnen, so langsam tasten sie sich vor allem mit der “Vintage”-Linie wieder an die durchschnittliche Konsumentin heran. Diese Linie kehrt zu den Wurzeln des Labels – zumindest wie ich sie erlebt habe – zurück und beinhaltet farbenfrohe Pullis in Patchwork-Optik mit feinen Details aus bunten Stickereien oder gehäkelten Ärmeln. Besonders schön finde ich diese beiden Exemplare:

https://www.custo-barcelona-store.com/producto_popup.php?id=w7180156&img=0

https://www.custo-barcelona-store.com/producto_popup.php?id=w7185157&img=0

Die Spanier können eben nicht bloß gut Fußball spielen, sondern bereichern unsere Kleiderschränke auch mit ihrem unverwechselbaren Stil. Auch wenn ich persönlich gestern lieber Oranje mit dem Pokal gesehen hätte, muss man den Spaniern eins lassen: Sie haben Geschmack und gutes Essen :)

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Da gehn sie hin, die Millionen…

July7

Im Fahrwasser von Weltmeisterschaften haben sich die Politiker ja schon einige “Lustige” Sachen ausgedacht, diese hier schlägt dem Fass allerdings den Boden aus. Vor nichtmal einem halben Jahr haben die hessischen Hochschulen den sogenannten “Hochschulpackt” unterzeichnet, in dem sie sich zu massiven Einsparungen verpflichten. Dadurch will das land hessen mehrer Millionen Euro sparen.

Inzwischen wird auch klar, wofür die ganzen Millionen eigentlich gebraucht wurden. Die Pappnasen von der CDU brauchten für ihre Ableger nämlich eine neue private Hochschule, weil die alten erstens staatlich und zweitens nicht elitär genug sind. Ich habe von der CDU ja noch nie viel gehalten, aber diese Aktion ist einfach das Letzte. Da zwingen sie die stattlichen Unis zu krassen Einschnitten und schieben dann ihren Günstlingen mal eben 30 Mio Euro in den Allerwertesten, weil sie gestern abend so nett zusammen Essen waren.

Dagegen sollte des ASTA mal protestieren (und nicht gegen den Bachelor!). Am besten wir  nehmen ein paar Tausend Leute mit, fahren zu der tollen Juristenklitsche nach Wiesbaden und fordern unsere Steuergelder zurück.

Manchmal könnt ich nurnoch schreien vor Wut… (Quelle: spiegel.de)

Für alle, denen es auch so geht gibt es zum Glück das Sorgentelefon, der Landtagsabgeordneten. Einfach auf www.hessischer-landtag.de gehen, links oben auf “Abgeordnete von A-Z” klciken, passenden Wahlkreis auswählen, Telefonnummer anrufen und den Abgeordneten verlangen. Dann einfach mal frei raus die Meinung sagen und entspannt wieder auflegen. Für alle, die lieber den indirekten Weg bevorzugen gibt es auf den Webseiten der Abgeordneten (z.B hier) auch die Möglichkeit, Feedback zu geben. Ich habs getan und es geht mir schon wieder ein bisschen besser – aber nicht viel. Armes Deutschland…

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Gegen das iPhone-Allerlei

July5

Wie vor einigen Tagen schon auf Facebook zu lesen war, habe ich seit einigen Tagen ein neues Handy – pardon “Smartphone”. Obwohl ich eigentlich ein Milestone wollte, ist es letztendlich ein “Xperia X10 mini pro” von Sony Ericsson geworden. Das Milestone ist bei mir letztlich wegen seiner Größe, dem langsamen Prozessor, der geringen Akkulaufzeit und dem dafür viel zu hohen Preis durchgefallen.

Den Ausschlag hat der Test in der C’t gegeben, wo einige Andriod Handys auf Herz und Nieren getestet worden sind. Da wurde mir eigentlich schon klar, dass Samsung für den gleichen Preis (um die 400€) bereits bessere Geräte als das Milestone im Angebot hat. Besonders überrascht hat mich aber das Xperia X10 mini, welches in diesem Test gut abgecshnitten hat, nur halb so groß ist und dazu auchnoch weniger kostet als die “großen” von Samsung, LG und co.

Beim “live-Test” im Mediamarkt konnte mich das Xperia X10 mini allerdings nicht zu 100% überzeugen, weil die Tastatur auf dem kleinen Touchscreen sehr umständlich zu bedienen ist. Allerdings offenbarten auch die Geräte von Samsung so ihre Schwächen, denn die Scrollbalken am Bidschirmrand sind ja nach Anwendung mal links mal rechts und so schmal, dass man sie mit dem Daumen nicht bedienen kann. Wie gut, dass es noch die “Pro”-Version vom Xperia gibt, die seit letzter Woche bei Alternate für 263 Euro lieferbar ist.

Das mini pro ist schön klein und dank der ausschiebbaren Tastatur ein online-Alleskönner. Die Seiten im Browser bauen sich angenehm schnell auf und lassen such durch die gut funktionierende Lupen-Funktion flüssig und angnehm bedienen – trotz des kleinen Displays! Die Synchronosierung mit Google funktionierte auf Anhieb und inzwischen redet Handy auch mit Outlook 2010 ohne sich dabei zu verschlucken.

Die Highlights des mini pro sind meiner Meinung nach die Funktionen Timescape und SensMe. Timescape ist ein Client für Twitter, Facebook und das Stasi-VZ, der sich in regemäßigen Abständen automatisch updatet. Er ist genau aus das kleine handy zugeschnitten, sieht cool aus und lässt sich flüssig bedienen. Nicht, dass so eine Funktion überlebenswichtig wäre, aber sie macht einfach Spaß – und ein bisschen Spaß muss sein ;)

Ebenfalls spaßig ist SensMe. Dieser Dienst scannt Misikstücke und sortiert sie nach Geschwindigkeit und Stimmung. Die Lieder werden dann als Punkte auf dem Display angezeigt. Durch antippen eines Punktes erstellt der Dienst automatisch eine Playlist und spielt sie ab. Wirklich nett und auch dieses feature funktioniert flüssig und einwandfrei.

Als Gimmick bringt das mini pro außerdem ein kleines Zeichenprogramm für den Touchscreen, einen Barcode, Scanner und ein Navigationssystem mit. Und wenn das mal nicht reicht, gibt es ja immeroch den Andriod App-Store.

Alles in Allem bekommt man mit dem Xperia X10 mini pro ein schönes Handy, das bewusst gegen den Strom schwimmt. Beim Mini pro sieht man, dass nicht nur Apple mit einem Spionage-Phone Maßstäbe setzen kann. Es überzeugt durch seine geringe Größe, eine vernünftige Akkulaufzeit (3 Tage, wenn Wlan benutzt wird) und durchdachte Funktionen, die einfach Spaß machen. Und ganz nebenbei gibt es das alles ohne Knebelveträge zu einem Preis von 260€.

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Netiquette für Anfänger

June30

Inzwischen haben sich viele meiner Freunde gleichmäßig in der Gegend verteilt und weilen zumindest zeitweise in Teilen der Welt, die ich niemals besuchen wollte (z.B Astheim). Um aber trotz noch in Kontakt zu bleiben buhlen diverse soziale Netzwerke und vor allem Martführer Facebook um die Gunst der User.

Wie im richtigen Leben gibt es auch in Facebook unangenehme Zeitgenossen, die mir mit ihrem Postingverhalten gewaltig auf die Nerven gehen. Bei theoatmeal.com werden die 10 nervigesten Angewohnheiten vorgestellt. Besonders furchtbar finde ich aber die beiden Posting-Typen “Gamer”, dicht gefolgt von den “Quiz Takers”.

gamer 

quiz

Also, wenn das hier irgendwer liest, der auf meiner Freundesliste in Facebook steht. BITTE hört auf, mich zu sinnlosen Spielchen oder zu noch sinnloseren Qizzes, Orakeln und allem anderen einzuladen. Diese Dienste schießen leider schneller aus dem Boden, wie ich sie auf “ignorieren” stellen kann.

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Spannende WM-Spiele

June14

Das Fußball-Lazarett der gelangweilten Italien-Gegner ;) Das Spiel ist langweilig genug, dass ich auf die Idee komme, doofe Fotos zu machen und danach auchnoch darüber zu bloggen. Italien beckleckert sich nicht gerade mit Ruhm – Paraguay auch nicht.

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Klischees und Kalender

June9

Übermorgen geht sie los, die Fußball-WM in Südafrika und alle freuen sich drauf. Alles voran die Spanier, die meiner MEinung ach zu den ganz großen Favoriten zählen. Und damit die schonmal planen können, wann sie sich frei nhemen müssen, waren die Spanier so nett, einen echt tollen WM-Kalender zu basteln: Clicky zum Calendario.

König Fußball scheint inzwischen sogar die eher Football-begeisterten Amis annektiert zu haben. Diese jedenfalls gewinnen dieses mal den Preis für die beste Plakatserie. ESPN (wohl ein Sport-Sender) hat für jeden Teilnehmer ein Plakat designed und für alle, die gerade keine Zeit/ kein Geld haben, die Plakate live anzusehen, gibts die Plakate auch online: Clicky.

Ganz besonders schön finde ich das Plakat von Japan. Darin zeigen die Amerikaner, dass die Diskussion über Piraten und Ninjas für die WM unterbrochen wird und wir uns in der Zwischenzeit alle darauf einigen, dass die Samurai die coolsten sind.

Japan

Außerdem haben die Amerikaner seit 2006 den neuen Patriotismus in Deutschland anerkannt und finden es seit dem nicht mehr schlimm, wenn deutsche Reichsadler Fußball spielen und sich betont martialisch in Szene setzen. Dass mir ja keiner die falsche Strophe trällert bei der Nationalhymne!

Germany

Erwähnenswert finde ich außerdem “Olsen’s Eleven” aus Dänermark, die fliegenden Holländer und die asklappbare Schweizer Nationalmannschaft, mit der man alles machen kann – außer Fußball spielen  auch Fußball spielen. (Wie wir heute gegen die Spanier gesehen haben)

 Denmark NetherlandsSwitzerland

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Kulturschock

June4

Wenn in der Zukunft eimal unsere Nachforger dir Trümmer unserer Ziviliation erforschen und dabei auf die Überbleibsel unseres Rechtssystems stroßen, dann werden sie voller Mitleid sagen: “Anwälte – ach ja. Sowas hatten wir ja auch mal. Aber seit wir herausgefunden haben, dass sie am Untergang der Kutur unserer Vorgänger beteiligt waren, haben wir sie alle hingerichtet. Es ist eben doch wichtig, dass man aus seiner Vergangenheit lernt.” (sinngemäß zitiert von Kai)

Mit Kulturgütern wie Filmen, Theater und Musik hat es sich bisher doch immer so verhalten, dass sie davon gelebt haben, unter den Menschen verbreitet zu werden. Was nutzt uns die schönste Melodie, wenn niemand sie kennt? Und wären Personen wie Shakespaere, Gouethe oder Brecht wohl jemals so berühmt geworden, wenn niemand ihre Stücke hätte sehen dürfen? Letztlich haben doch alle, die an Kultur teilnehmen auch etwas davon. Die Künstler, weil sie sich verwirklichen können und die Menschen, weil die Kunst ihr Leben bereichert (sofern sie denn gefällt, aber das ist wohl Geschmacksache).

Kultur bedeutet so viel wie etwas pflegen oder etwas ausbilden ( Quelle: Ethymologisches Wörterbuch). Wie aber können wir etwas kultivieren, wenn wir den Umgang mit Kulturgütern so wiet einschränken, dass die Pflege und Ausbildung von Kultur kaum noch möglich ist? Die Content-Industrie scheimt beim vermarkten von Kultur irgendwie vergessen zu haben, wovon sie eigentlich lebt: Nämlich vom Einfallsreichtum und der Kreativität von Menschen.

Stattdessen versucht die Content-Industrie bestmöglich, sämtliche Kretaivität und Einfallsreichtum zu unterbinden, indem mit allen Mitteln die Verbreitung von Kulturgütern rechtlich unterbunden wird. Der sogenannte “3. Korb der Unrheberrechtsreform” (TM), ist der nächste Angriff auf unsere Kultur. In diesem Film ist auch eindrucksvoll zu sehen wieso:

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Football’s staying home

June3

Was lange währt, wird endlich gut: Seit fast einem halben Jahr planen wir nun schon die FahrbarBar WM-Aktion. Heute ist es endlich so weit. Das FahrBarBar WM-Zelt ist seit heute eröffnet. Noch mit einer Couch weniger als geplant und ohne Kühlschrank, aber das haben wir bis nächste Woche auch geregelt.

Heute schauen wir schon einmal das Testspiel gegen Bosnien Herzegowina. Die ersten Cocktails wurden schon gemixt, der Grill ist heiß und das Bier schön kalt. Wir haben auch schon ein paar Bilder gemacht (clicky). Die WM kann also kommen.

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Entzaubert

May28

Im Uni-Spiegel ist heute ein Artikel zu lesen, wie der Student Adam Wheeler sich fast einen der begehrten Abschlüsse gesichert hätte – mit Stpendium und ganz ohne gutes Elternhaus oder außergewöhnlicher Begabung. (zum Artikel)

Statdessen hat er das komplette Elite-Uni System in den USA zum Narren gehalten und sich an allen sagenumwobenen Tests mit Leichtigkeit vorbeigeschmuggelt. Auf diese Weise hat er es beinahe geschafft ein Studium in Harvard abzuschließen, ohne dafür einen müden Dollar investieren zu müssen. So genial ich diesen Coup finde, so schade finde ich es auch, dass Adam zu ehrgeizig wurde und durch etwas zu gute Referenzen aufgeflogen ist.

Bemerkenswert ist außerdem, dass Adman in Harvard nicht einmal besonders schlechte Noten hatte. Bei den Klausuren hat er nicht einmal geschummelt, sondern nur beim Zulassungsverfahren. Daraus könnte man auch schließen, dass ein Studium in Harvard nicht besonders schwer zu sein scheint. Jeder durchschnittlich Begabte kann es schaffen, wenn seine Eltern nur genügend Geld für die Uni haben. Das ist zwar in der Sache nichts Neues, der proof of concept fehlte aber bisher (Double-Bush mal nciht mitgerechnet). Dank Adam Wheeler ist es jetzt endlich offiziell:

Elite-Unis sind nicht einmal im Ansatz, was sie vorgeben zu sein. Das komplette Elite-Uni System ist von vorne bis hinten verlogen und dient einzig und allein dazu, die Reichen oben und die Armen unten zu halten. Die Lehre ist auch nicht besser als woanders und jeder durchschnittlich Begabte ist in der Lage einen Abschluss zu machen. Weiter so Adam!

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Es trifft immer die Richtigen

May12

Wenn wir Entscheidungen treffen, dann tun wir dies meistens auf Basis unserer persönlichen Werte. Wir wägen sie gegeneinander ab und hoffen, damit für uns oder andere das Richtige getan zu haben. Manchmal stehen wir aber auch vor Entscheidungen, durch die wir ganz neu überlegen müssen, was uns im Leben besonders wichtig ist.

Ich bin vor allem Anderem gerne zuhause. Zuhause, das ist dort, wo meine Familie ist, mein Freund und meine Freunde. Zuhause ist für mich der wichtigste Ort im Leben, weil ich dorthin heim kehren kann, wenn ich mich mal verlaufe. Und obwohl ich auch gerne verreise, um mal etwas neues zu sehen, kehre ich danach umso lieber heim. Zuhause werde ich vermisst, wenn ich mal nicht da bin, weil es dort Menschen gibt, denen ich wirklich wichtig bin. Wenn ich nicht zuhause bin, dann fehlt etwas und dort wo ich bin fehlt mir mein Zuhause. Es sind zwei Dinge, die irgendwie zusammen gehören. Ich bin am liebsten dort, wo die Menschen sind, die mir besonders am Herzen liegen. Von allen schönen Orten auf dieser Welt gibt es nur einen, an dem ich mich vollständig fühle. Und dieser Ort ist hier  – zuhause eben.

Und weil das so ist, bin ich kein Verfechter von Auslandssemestern. Es kommt mir vor, wie ein freiwilliges Muss für alle Lebenslauf-Komponisten. Ich soll also ein halbes Jahr irgendwo hin gehen und alles was mir lieb und teuer ist zurücklassen. Das sieht mir mehr nach einer emotionalen Fastenkur aus, als nach einer sinnvollen Maßnahme. Leute, die Dinge einfach tun, ohne sich nach dem tieferen Sinn zu fragen, sind wahrscheinlich nicht nur bei meinem ehemaligen Arbeitgeber beliebt.

So kam es, dass ein Professor ausgerechnet mir eine Masterarbeit in Norwegen angeboten hat. Mit guter Betreuung, Erasmus-Stipendium, Publikation und einem sehr interessanten Thema. Kein x-beliebiges Partysemester für Lebenslauf-Komponisten, sondern was handfestes mit echtem Mehrwert. Da passen die alten Maßstäbe nicht und ich muss mich ernsthaft fragen, ob ich Zuhause 6 Monate verlassen will, um diese Chance wahrzunehmen. Das würde bedeuten, meinen Freund nicht mehr jeden Tag zu sehen. Vielleicht sogar nur einmal alle 2-3 Wochen. Und Familie und Freunde auch nicht. Ich würde wahrscheinlich alle ziemlich vermissen.

Im Grunde kann ich bei der ganzen Sache aber nur gewinnen. Das Angebot ist wirklich super.  Geld ist kein Problem und alles Weitere kann organisiert werden. Der Preis für all das, nämlich weg zu gehen, ist hoch. Trotzdem ist so eine Masterarbeit ja glücklicherweise nicht von allzu großer Dauer. Im Grunde reden wir hier von 6 Monaten. Selbst wenn ich dort im schlimmsten Fall totunglücklich bin, kann ich am Ende glücklich und mit einer allen Erwartungen nach tollen Masterarbeit heim kehren. Und das wiederum würde ich wirklich gerne tun.

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