Die Schnabelforelle

Ein in schnell fließenden Datenstömen heimischer Netzfisch

Gegen das iPhone-Allerlei

July5

Wie vor einigen Tagen schon auf Facebook zu lesen war, habe ich seit einigen Tagen ein neues Handy – pardon “Smartphone”. Obwohl ich eigentlich ein Milestone wollte, ist es letztendlich ein “Xperia X10 mini pro” von Sony Ericsson geworden. Das Milestone ist bei mir letztlich wegen seiner Größe, dem langsamen Prozessor, der geringen Akkulaufzeit und dem dafür viel zu hohen Preis durchgefallen.

Den Ausschlag hat der Test in der C’t gegeben, wo einige Andriod Handys auf Herz und Nieren getestet worden sind. Da wurde mir eigentlich schon klar, dass Samsung für den gleichen Preis (um die 400€) bereits bessere Geräte als das Milestone im Angebot hat. Besonders überrascht hat mich aber das Xperia X10 mini, welches in diesem Test gut abgecshnitten hat, nur halb so groß ist und dazu auchnoch weniger kostet als die “großen” von Samsung, LG und co.

Beim “live-Test” im Mediamarkt konnte mich das Xperia X10 mini allerdings nicht zu 100% überzeugen, weil die Tastatur auf dem kleinen Touchscreen sehr umständlich zu bedienen ist. Allerdings offenbarten auch die Geräte von Samsung so ihre Schwächen, denn die Scrollbalken am Bidschirmrand sind ja nach Anwendung mal links mal rechts und so schmal, dass man sie mit dem Daumen nicht bedienen kann. Wie gut, dass es noch die “Pro”-Version vom Xperia gibt, die seit letzter Woche bei Alternate für 263 Euro lieferbar ist.

Das mini pro ist schön klein und dank der ausschiebbaren Tastatur ein online-Alleskönner. Die Seiten im Browser bauen sich angenehm schnell auf und lassen such durch die gut funktionierende Lupen-Funktion flüssig und angnehm bedienen – trotz des kleinen Displays! Die Synchronosierung mit Google funktionierte auf Anhieb und inzwischen redet Handy auch mit Outlook 2010 ohne sich dabei zu verschlucken.

Die Highlights des mini pro sind meiner Meinung nach die Funktionen Timescape und SensMe. Timescape ist ein Client für Twitter, Facebook und das Stasi-VZ, der sich in regemäßigen Abständen automatisch updatet. Er ist genau aus das kleine handy zugeschnitten, sieht cool aus und lässt sich flüssig bedienen. Nicht, dass so eine Funktion überlebenswichtig wäre, aber sie macht einfach Spaß – und ein bisschen Spaß muss sein ;)

Ebenfalls spaßig ist SensMe. Dieser Dienst scannt Misikstücke und sortiert sie nach Geschwindigkeit und Stimmung. Die Lieder werden dann als Punkte auf dem Display angezeigt. Durch antippen eines Punktes erstellt der Dienst automatisch eine Playlist und spielt sie ab. Wirklich nett und auch dieses feature funktioniert flüssig und einwandfrei.

Als Gimmick bringt das mini pro außerdem ein kleines Zeichenprogramm für den Touchscreen, einen Barcode, Scanner und ein Navigationssystem mit. Und wenn das mal nicht reicht, gibt es ja immeroch den Andriod App-Store.

Alles in Allem bekommt man mit dem Xperia X10 mini pro ein schönes Handy, das bewusst gegen den Strom schwimmt. Beim Mini pro sieht man, dass nicht nur Apple mit einem Spionage-Phone Maßstäbe setzen kann. Es überzeugt durch seine geringe Größe, eine vernünftige Akkulaufzeit (3 Tage, wenn Wlan benutzt wird) und durchdachte Funktionen, die einfach Spaß machen. Und ganz nebenbei gibt es das alles ohne Knebelveträge zu einem Preis von 260€.

Sch*** encoding…

April27

Gestern Abend war endlich mal ein Datenbankupgrade für den Blog fällig. Leider hatte ich gestern nich allzu viel Zeit und wie das immer so ist, wenn man eben mal “schnell” was machen will: Es dauert 3 Stunden. Wegen diverser Verbindungsabbrüche war diese Aufgabe durchaus abendfüllend und frustrierend obendrein.

Beim Umzug nach MySQL 5.1 ist ein kleiner Encoding-Unfall passiert. Falls also Umlaute und Sonderzeichen jetzt scheiße aussehen, dann ist das sozusagen als große Kunst einzustufen und nicht etwas als Fehler. Die letzten Posts habe ich korrigiert, die älteren bleiben bis auf Weiters einfach ohne Sonderzeichen. Sehr es einfach als “Rate mal, was mal da stand”-Spiel.

Nach dem Upgrade war außerdem die Bildergallerie kaputt. Auch die habe ich inzwischen wieder hin gebogen, sodass alle Bilder aus der Fotogallerie wieder verfügbar sind. MyGallery funktioniert leider nicht mehr für die neuen Versionen von WordPress – daher bin ich jetzt auf NextGEN Gallery umgestiegen. Es gibt in nächster Zeit also wieder viele schnöne neue features zum ausprobieren :)

EeePC jetzt verchromt

February2

Die Klausurenpahase ist nicht nur im Hinblick auf das allseits beliebte Bulimie-Lernen eine sehr produktive Zeit. Gerade wenn der Druck steigt und sämtliche beschäftigungen einen zwanghaften Charakter bekommen, wird auch jede Form der Ablenkung plötzlich sehr attraktiv. Aus diesem Grund finde ich vor Allem zur Klausurzeit die Motivation, mit irgendwelchen Gadgets herum zu experimentieren.

Etwas, das sich schon seit einigen Wochen vor hatte ist, die Chrome OS Beta mal gründlich auszutesten. Online finde sich je meiste nur der Quellcode und einige fertige Images für VM-Ware. Nach enigem Suchen bin ich aber doch auf eine Möglichkeit gestoßen, wie sich Chrome OS als Betriebssytsem fest installieren lässt.

chrome-os-apps-535x400

Installation

Dazu nehme man ein VM-Ware Image (zB von gdgt) und das Tool WinImage. Wer sich keinen Account bei gdgt machen will und ein Linux zur Hand hat, kann auch einfach den Quellcode bei Google herunter laden und sein Image selbst bauen. Eine Anleitung dazu legt Google bei.

Das VM-Ware Image muss zunächst mal in bootbarer Form auf einen USB-Stick gelangen. Dazu benutzt ihr WinImage. Mountet den USB Stick und startet dann WinImage. Unter Windows7 müsst ihr das direkt mit dem Administrator-Account tun. WinImage kommt mit UAC nicht zurecht. In WinImage einfach Disk->restore Image von Physical Drive auswählen und den Anleitungen des Wizards folgen.

Nun könnt ihr den EeePC vom USB-Stick booten. Da das Wlan nicht sofort funktioniert, solltet ihr den EeePC an das Netzwerk anschließen. Zum Login benötigt ihr euren Google-Account.

Jetzt, da Chrome schonmal läuft, könnt ihr es fest auf den Rechner installieren. Dazu müsst ihr nun ein kleines bisschen Konsolen-Magic auspacken. Zunächst müsst ihr eine Konsole öffnen:

Crtl + Alt’ + T

Danach ruft ihr das installations-Skript auf. Dafür ist das root-Passwort nötig. Für das VM-Ware Image von gdgt lautet es chronos.

/usr/sbin/chromeos-install

Die installation dauert auf meinem EeePC 901 etwa 20 Mins. nachdmem die Installation beendet ist, entfernt ihr den USB-Stick und startet ihr den EeePC neu. Chome OS bootet nun von der SSD aus.

Da ihr sicher nicht wollt, dass jeder Pansen euer Root-Passwort in meinem Blog nachlesen kann, rate ich euch das Passwort nach der installation zu ändern. Dazu braucht ihr wieder eine Konsole:

Crtl + Alt’ + T

sudo mount –o remount /

sudo passwd root

Jetzt könnt ihr einfach ein neues Passwort abgeben und mit Enter bestätigen. Fertig ist die Chome OS-Installation auf dem EeePC . :)

Review

Wer schon einmal mit dem Browser Chrome gearbeitet hat, der findet sich auch bei Chome OS schnell zuecht. Im Grunde ist das Google-Betriebssystem nichts weiter als ein aufgebohrter Browser.

Klassische Programme kennt Chrome OS ebenso wenig wie lokale Dateien. Sämtliche dieste werden mit Hilfe von Apps über Webdiester gestartet. So kann man mit dem Picasa App zum Beispiel seine Bilder hochladen, freigeben und rudimentär bearbeiten. Auch ein Facebook-App und eine Googlemail-App fehlen nicht. Sollte der Anwender doch irgendeinen Dienst vermissen, so lassen sich online alle möglichen weiteren Apps nach installieren.

Weil es so klein ist, läuft Chome OS selbst auf langsamer Hardware, wie dem EeePC sehr schnell. Auch die Bootzeit von etwa 8 Sek ist nicht nur flink, sondern auch parktisch. Mit Chome OS ist der EeePC der perfekte Begleiter, wenn es nur darum geht, mal eben die Mail zu checken oder mal eben ein bisschen bei Spiegel.de vorbei zu surfen.

Chome OS gleicht sämtliche Daten mit Google ab. So habe ich mein Adressbuch, meine Emails und Google-Docs immer dabei. Ein Wort der Warnung ist hier auch angebracht: Chrome OS ist im Grunde ein Frontend für Google und macht nur wirklich Spaß, wenn man viele Google Dienste benutzt. Alle diejenigen, die Google für den Teufel halten, wären aber wahrscheinlich nicht auf die Idee kommen, Chome OS zu benutzen.

Ich persönlich finde den ersten bootfähigen Browser von Google richtig klasse. Nach den Klausuren werde ich mir mal ein eigenes Image zusammen bauen. Das fertige image von gdgt ist nämlich leider schon ein paar Monate alt. Ich bin wirklich neugierig, was sich seit November letzten Jahres bei Chrome OS alles getan hat.

Wieder zurück

August19

Die Installation von Windows 7 hat nun doch etwas länger gedauert als ich erwartet habe. Irgendwie wurde das erste Image nicht korrekt heruntergaladen und ließ sich auch nach mehrmaligen Versuchen nicht entpacken.  Nun habe ich es aber doch hin bekommen und meine Daten schon wieder aufs Neue System umgezogen. Schade, dass wir über MSDNAA kein Windows 7 Ultimate bekommen haben. An den Media Center habe ich mich inzwischen schon fast gewöhnt.  Der war wirkich nett.

Jetzt gilt es noch, alle programme wiedre zu installieren und alles wieder so häuslich einzurichten wie es vorher gewesen ist. das kann noch einige Tage dauern :)

Windows 7

August17

Schon seit gestern steht die endgültige version von Windows 7 über MSDN-AA zum Download bereit. Das Image habe ich mir heute gezogen, zum installieren werde ich wohl leider erst morgen kommen. Das ganze nehme ich mir auch mal zum Anlass, mein System zu entrümpeln und das alles hier mal ordentlich aufzuräumen. Dazu muss leider erstmal ein ordentliches backup her. Das wird wohl noch ein biscshen Arbeit werden. Aber so eine saubere, frische Installation hat ja auch was.

Eventuell werde ich dass auch mein Problem los, dass Windows in unregelmäßigen Abständen einfriert, weil ständig irgendwelche Festplatttenzugriffe stattfinden.

Hardwaremäßig verqickt

July27

piggy bankNachdem ich schon seit wüber zwei Monten auf meinem Notebook Quicken 2010 für meine Bankgeschäfte benutze, wollte ich es heute auch auf meinen “Dicken” installieren. Dort sitze ich eigentlich viel häufiger, wenn ich zuhause bin. Da ich die meisten Online-Bankgecshäfte von daheim aus erladige, wäre es eigentlich viel praktischer gewesen, die Software auf dem PC zu haben und falls es trotzdem mal ganz fix gehen muss, auch vom Notebook aus, eine Überweisung zu tätigen.
Doch wie das immer so ist, hat sich das “Mal eben Quicken auf den Dicken drauf packen” zu einer größen Aktion gemausert. Die Installation der Software auf zwei Rechnern gleichzeitig funktioniert nämlich nicht! Solche “kundenfreundlichen” Linzenzmodelle in denen der Anbieter seinen Generalverdacht gegen all seine ehrlichen Kunden äußert, gibt es ja inzwische leider recht häufig. In der Regel sind die Hersteller aber wenigstens so fair und vermerken derartige Beschränkungen auf der Verpackung der Software. Da auf der Packung von Quicken ein derartiger Hinweis nicht zu finden war, habe ich mich dafür entschieden es den Konkurrenzprodukten von Wiso etc. vorzuziehen.

Von Microsoft bin ich es gewöhnt, dass ein Anruf bei der Hotline solche Probleme ganz einfach lösen kann. Daher habe ich gleich bei Lexware angerufen und darum gebeten, mir die Software bitte freizuschalten. Der Support allerdings zeigte sich in keinster Weise kooperativ und bot mir lediglich an, eine weitere Version von Quicken für meinen zweiten Rechner zu installieren. Auf die Nachfrage, ob Lexware so etwas kundenfreundlich nennt kam nur die Antwort, dass ein entsprechende Hinweise sowohl in der EULA als auch auf der Verpackung zu finden sei. Abgesehen davon, dass auf der Verpackung eben kein Hinweise zu finden ist, halte ich es für eine Frechheit eine solch starkte Einschränkung erst in der EULA zu erklären. Da ich das Paket dann ja bereits geöffnet habe, kann ich es dann ja nichtmehr bei MediaMarkt zurück geben.

Auf Werbe-Deutsch umschreibt Lexware die einmalige Installation übrigens mit der Fußote “Produktaktivierung erfdorderlich”. Wenn ich in Zukunft also so einen Satz auf der Verpackung einer Software lese, werde ich die Finger davon lassen. Microsoft und BitDefender schreiben das wenigstens so, dass ich das Produkt nciht erst kaufen muss um festzustellen, dass mit ein X für ein U vorgemacht wurde.

Schade ist, dass Quicken eigentlich wirklich eine Nette Software ist. Nachdem ich aber nun weis, was für ein unfaires Lizenzmodell dahinter steckt, werde ich mir keine Nachfolgeversion mehr kaufen. So etwas kann sich Lexware zwar erlauben – bei mir funktioniert das aber nur genau ein Mal.

Bisschen hier feilen, bisschen da polieren…

July21

Ich habe heute ein bisschen mit verschiedenen Plugins herumgespielt und wie ihr in der Sidebar sehen könnt, sind einige auch für gut befunden worden. In der Seitenübersicht findet ihr nun einen Link zu einer Galerie.Bisher gibts dort noch keine Bilder, aber was nicht ist kann ja noch werden. Außerdem wollt ich schon immer mal so ein dekadentes Feature haben.

Die Sidebar wurde außerdem noch mit einem Twitter-Feed ergänzt. Ich freue mich übrigens über neue Followers :) So oft habe ich Twitter bisher nämlich noch garnicht genutzt. Da ich sei März ja ein Büro mit Fenster habe, ist das obligatorische Wetter-Plugin ja überflüssig geworden. Ich habe es dasher ganz avantgardistisch einfach mal weg gelassen.

Jetzt macht das ganze schon einen angenehm chaotischen Eindruck irgendwie :)