Die Schnabelforelle

Ein in schnell fließenden Datenstömen heimischer Netzfisch

Typisch

August22

Über die Qualität des Kaffees hier in Norwegen habe ich mich ja schonmal ausgelassen. Daran müssten Norweger definitiv noch feilen. Gut hingegen ist, dass es hier üblich ist, seinen ersten kaffee zu bezahlen und sichd ann so oft nachzuschenken, wie man möchte. Wenn ich mir mit 3x Koffeinwasser einen Flash vepassen will, dann bin ich preislich wieder auf dem Niveau von Deutschland.

Da Bier ist hier – wie alle andere alkoholischen Getränke – ein teures Luxusgut. Für die 25€, die hier ein Sixpack Bier kosten, bekomme ich in Deurschland 2 Kästen inklusive dem dazugehörigen Vollrausch. Andererseit schmecken teure Dinger ja persé immer besser, weil man sie vorher ja teuer bezehlen musste. Das gilt für norwegisches Bier nur eingeschränkt. Ich kann es inzwischen absolut nachvollziehen, wieso die Norweger zum Bier saufen auf internationale Gewässer raus fahren und da Wahrsteiner aus Dosen trinken.

Die Norweger sind auch aus guten Grund nicht berühmt für ihre tolle Baukunst. Wofür sie aber wirklich einen Preis verdienen ist das Bepflanzen öffentlicher Plätze. Jetzt im Sommer blühen alle Brücken, Kreisel, Parks  und Wiesen in allen Farben. Das haben sie wirklich gut hin bekommen. Da finde ich es wirklich schade, dass der Sommer hier in 4 Wochen rum ist.

Auch sonst ist das Land zu Recht für seine Natur berühmt. Vom Wohnheim aus kann ich entweder in 10 Min mit dem Bus herunter zum Yachthafen fahren, von wo aus man einen tollen Blick auf den See hat. Auch von hier oben kann man von manchen Plätzen aus schön ins Tal sehen und bei klarem Wetter fast bis nach Lillehammer schaun. Oberhalb der Stadt ist ein kleines Waldstück wo es typisch nordischen Nadelwald zu bestaunen gibt. Durch das feuchte Klima hier ist in diesem Wald wirklich jeder Quadratzentimeter grün.  Der Boden ist übersäht mit verschiedenen Moosen, Flechten und Pilzen. Es ist so still dort oben, dass man außer das rauschen des Windes und ein paar Vögel nichts hört. Wirklich schön – dort werde ich noch öfter hin laufen, wenn ich mal Entspannung brauche.

Was als skandinavisches Exportprodukt in Deutschland immer mehr Anhänger findet, ist Mode. Labels wie Nümph, Hümor und Rütme erobern ja derzeit deutschlands Klamottenläden. Das kann ich persönlich (bis auf einige wenige Einzelstücke) nicht verstehen. Der hiesige Modestil arbeitet viel mit weiten Oberteilen Pasetelltönen, die zu schwarzen oder grauen Leggings kombiniert werden. Die Teile sind meistens mit filigranen, kitschigen Rüschen oder nicht weniger kitschigen Stickereien versehen. Das geht wirklich nicht!  Der Frankfurter würde den hiesigen Stil wohl am ehesten mit “Labbe un’ Lumbe! kommentieren. Das, liebe Norweger können die Spanier wirklich besser.

Geil wiederum ist das Musikprogramm im Radio, das die Busfahrer hier immer hören. Das sind wohl alles alte Hasen, die in den 90er zu Eurotechno abgegangen sind. Das ist jedenfalls der perfekte Gute-Laune Mix für den frühen Morgen. Schade, dass auch in norwegischen Radio (wie auch in Spanien oder Italien) im Durchschnitt mehr geredet wird als es Musik gibt.

Trotz Allem steht eins schonmal fest: So schön wie daheim ist es nirdengwo. Aber es lässt sich schon aushalten. Es gibt unangenehmere Ort auf der Welt :)

Initiative für anständiges Schenken

July28

Eins ist klar: Nach dem Geburtstag ist vor dem Geburtstag ist vor Weihnachten und Ostern sowieso. Dann kommt jedes mal die Frage: “Och Gott, iss’ schon wieder so weit? Was schenken wir denn nun schon wieder?”. Eines vorweg: Wer Gutscheine kauft outet sich als unkreativ. Nichts macht so viel Spaß wie eine handfeste,  ganz klassische Geburtstagsüberraschung.

Bei Frauen ist das immer einfacher. Vielleicht weil ich selbst eine bin, vielleicht aber auch, weil Frauen durch ihre ausgeprägte Sammelleidenschaft sehr einfach durch schöne kleine Dinge glücklich gemacht werden können. Eine super Idee finde ich da die transportablen Hantaschenhalter für 15€ bei Wertsachen in Frankfurt. Auch schön, aber teuer sind die Accessoires aus Kimonoseide von BBags.org (hier das Lookbook). Hier kann man sicher sein, dass jedes Teil ein Einzelstück ist. BBags hat vom Haargummi bis hin zur Handtasche alles im Angebot, was Outfits induviduell machen. Die Teile gibt es entweder online oder zum vorher anschaun bei Kemal in Darmstadt (gegenüber vom Carree).

Wer weder eitel ist noch eine Handtasche besitzt, für den wäre vielleicht ein Rundflug über sein Wohngebiet was Nettes. Bei Rheingau Rundflüge kann man auch kurzfristig Flüge zwischen 30 min und einer Stunde buchen (ab 50€ für 30 min). Für alle, dies sowohl monetär als auch technisch etwas größer mögen, gibts es auch Flüge mit einer virtuellen Passagiermaschine zu buchen. Ab 275€ ist man hier dabei.

Manche (so wie ich) stehen nicht so auf fliegen und betreten Flugzeuge nur, wenn es unbedingt sein muss. Wie wäre es dann mit was zum Knobeln? Das Magnetpuzzle (30€) ist nur eine von vielen geekigen Geschenkideen bei getdigital.de, dem kleinen Bruder von thinkgeek.com. Der Vorteil ist, dass man hier keine Kreditkarte braucht und keine Umsummen  für den Versand löhnen muss.

Im Sommer bieten sich gemeinsame Aktivitäten an der frischen Luft an. Wie wärs mit einem Besuch im Hochseilgarten Darmstadt und anschließend ab in der Biergarten an der Lichwiese? Der Eintritt kostet 18€ für alle Parcours. Für Geschenke bietet der Betreiber Vouchers an, die an der Kasse in Eintrittskarten umgetauscht werden können. Vor Allem im Hochsommer ist es sinnvoll, sich vorher anzumelden. Sonst kann es sein, dass man warten muss bis wiedert Kletterausrüstunf frei wird. Es gibt auch Kletterparks in Rüsselsheim und Offenbach.

Zeitlos sind außerdem Klassiker wie ein guter Rum. Wer bei Weiser in Heppenheim nicht fündig wird, für den gibt es auch woanders nichts Passendes. Für diejenigen, die sich vor lauter Auswahl nicht entscheiden können, bietet Weiser außerdem Rum- und Whisky-Tastings an. Auch die Barschule Rhein-Main hat in regelmäßigen Abtsänden ein Seminar mit Tasting im Angebot. Zu guter Letzt bleibt auch die Möglichkeit, gemeinsam etwas besonderes Essen zu gehen. Das Restaurant auf Burg Frankenstein bei Darmstadt bietet verschiedene Dinner unter allen möglichen Mottos an (z.B. Krimidinner oder Ritteressen ab 60€).

Der Mensch lebt ja aber nicht vom Brot allein. Wer seinem Geburtstagskind etwas Gutes tun möchte, kann eine der raren Eintrittskarten für die Mitternachtssauna im Jugendstilbad Darmstadt holen (30€). Das verlangt allerdings etwas Weitsicht, denn die Karten sind meistens schon Wochen vorher ausverkauft, weil die Teilnehmerzahl auf 120 Leute begrenzt ist. Mit dabei ist ein tolles Buffet und 4 Stunden herrlich leere Sauna.

So, nu bin ich mit meinen Ideen auch erstmal am Ende. Beim nächsten Mal also nicht im letzten Moment irgendeinen Gutschein kaufen, sondern etwas woran der Beschenkte sich auch im Nachheinein noch gerne erinnert. Alles Andere ist Geldverschwendung.

Spannende WM-Spiele

June14

Das Fußball-Lazarett der gelangweilten Italien-Gegner ;) Das Spiel ist langweilig genug, dass ich auf die Idee komme, doofe Fotos zu machen und danach auchnoch darüber zu bloggen. Italien beckleckert sich nicht gerade mit Ruhm – Paraguay auch nicht.

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Football’s staying home

June3

Was lange währt, wird endlich gut: Seit fast einem halben Jahr planen wir nun schon die FahrbarBar WM-Aktion. Heute ist es endlich so weit. Das FahrBarBar WM-Zelt ist seit heute eröffnet. Noch mit einer Couch weniger als geplant und ohne Kühlschrank, aber das haben wir bis nächste Woche auch geregelt.

Heute schauen wir schon einmal das Testspiel gegen Bosnien Herzegowina. Die ersten Cocktails wurden schon gemixt, der Grill ist heiß und das Bier schön kalt. Wir haben auch schon ein paar Bilder gemacht (clicky). Die WM kann also kommen.

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Es trifft immer die Richtigen

May12

Wenn wir Entscheidungen treffen, dann tun wir dies meistens auf Basis unserer persönlichen Werte. Wir wägen sie gegeneinander ab und hoffen, damit für uns oder andere das Richtige getan zu haben. Manchmal stehen wir aber auch vor Entscheidungen, durch die wir ganz neu überlegen müssen, was uns im Leben besonders wichtig ist.

Ich bin vor allem Anderem gerne zuhause. Zuhause, das ist dort, wo meine Familie ist, mein Freund und meine Freunde. Zuhause ist für mich der wichtigste Ort im Leben, weil ich dorthin heim kehren kann, wenn ich mich mal verlaufe. Und obwohl ich auch gerne verreise, um mal etwas neues zu sehen, kehre ich danach umso lieber heim. Zuhause werde ich vermisst, wenn ich mal nicht da bin, weil es dort Menschen gibt, denen ich wirklich wichtig bin. Wenn ich nicht zuhause bin, dann fehlt etwas und dort wo ich bin fehlt mir mein Zuhause. Es sind zwei Dinge, die irgendwie zusammen gehören. Ich bin am liebsten dort, wo die Menschen sind, die mir besonders am Herzen liegen. Von allen schönen Orten auf dieser Welt gibt es nur einen, an dem ich mich vollständig fühle. Und dieser Ort ist hier  – zuhause eben.

Und weil das so ist, bin ich kein Verfechter von Auslandssemestern. Es kommt mir vor, wie ein freiwilliges Muss für alle Lebenslauf-Komponisten. Ich soll also ein halbes Jahr irgendwo hin gehen und alles was mir lieb und teuer ist zurücklassen. Das sieht mir mehr nach einer emotionalen Fastenkur aus, als nach einer sinnvollen Maßnahme. Leute, die Dinge einfach tun, ohne sich nach dem tieferen Sinn zu fragen, sind wahrscheinlich nicht nur bei meinem ehemaligen Arbeitgeber beliebt.

So kam es, dass ein Professor ausgerechnet mir eine Masterarbeit in Norwegen angeboten hat. Mit guter Betreuung, Erasmus-Stipendium, Publikation und einem sehr interessanten Thema. Kein x-beliebiges Partysemester für Lebenslauf-Komponisten, sondern was handfestes mit echtem Mehrwert. Da passen die alten Maßstäbe nicht und ich muss mich ernsthaft fragen, ob ich Zuhause 6 Monate verlassen will, um diese Chance wahrzunehmen. Das würde bedeuten, meinen Freund nicht mehr jeden Tag zu sehen. Vielleicht sogar nur einmal alle 2-3 Wochen. Und Familie und Freunde auch nicht. Ich würde wahrscheinlich alle ziemlich vermissen.

Im Grunde kann ich bei der ganzen Sache aber nur gewinnen. Das Angebot ist wirklich super.  Geld ist kein Problem und alles Weitere kann organisiert werden. Der Preis für all das, nämlich weg zu gehen, ist hoch. Trotzdem ist so eine Masterarbeit ja glücklicherweise nicht von allzu großer Dauer. Im Grunde reden wir hier von 6 Monaten. Selbst wenn ich dort im schlimmsten Fall totunglücklich bin, kann ich am Ende glücklich und mit einer allen Erwartungen nach tollen Masterarbeit heim kehren. Und das wiederum würde ich wirklich gerne tun.

Hört ihr das?

April17

Die Isländer legen in letzter Zeit ja ein äußerst sportliches Tempo vor, wenn es ums Geld vernichten geht. Nachdem das isländische Volk Überraschenderweise dagegen gestimmt hat, den Schaden zu ersetzen, den die isländischen Banken angerichtet haben, holt der isländische “Untergrund” jetzt zum nächsten Schlag aus. Der Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajokul. spuckt ordentlich Asche in die Luft, welche wiederum vom Wind direkt nach Westeuropa getrieben wird.

Seit gestern Mittag liegt die Aschewolke etwas 6 Kilometer über Deutschland und bremst den kompletten Flugverkehr am Frankfurter Flughafen aus. Alle Flugzeuge müssen Am Boden bleiben, nichts geht mehr. Die Medien sind voll von Berichten, in denen sich Passagiere auf den Flughäfen entnervt beschweren und in denen die Flughafenbetreiber und Airlines herumjammern, dass sie schwere Verluste hinnehmen müssen.

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Ich persönlich gehöre aber zu den Freunden des Eyjafjalla. Wenn ich nämlich hier auf meiner Terasse die Augen schließe und ganz leise bin, dann höre ich -“ nichts. Kein einziger Flieger ist am Himmel. Dort wo sonst alle 2 Minuten ein Flugzeug über mich hinweg donnert ist strahlend blauer Himmel. Diese Ruhe ist wunderbar. Von mir aus kann der Vulkan ruhig noch ein paar Tage länger Asche produzieren.

Das sieht derzeit für mich ja auch ganz gut aus. Die deutsche Flugischerung hat den Flughafen Frankfurt bis morgen früh um 8 Uhr gesperrt. Nur vereinzelnt dürfen Flieger mit einer Sondergenemigung starten oder landen. Ich freue mich schon auf einen, im wahrsten Sinne des Wortes, ruhigen Sonntag.

Der Frühling kommt!

February4

An den Temperaturen merkt mans zwar noch nicht, dafür aber der schönen neuen Mode in den Geschäften und im Internet. So habe ich heute festgestellt, dass Desigual endlich die neue Sommer-Kollektion vorgestellt hat. Auch Sessún und Nümph haben schon einige Teile in den Katalogen veröffentlicht. In Darmstadts Geschäften wird schon fleißig umdekoriert, sodass ich auf dem Rückweg zu FH heute Mittag auch schonmal einen Live-Blick auf die neuen Sachen riskieren konnte.

Was leider auch diesen Sommer bleibt, sind eng geschnittene Karotten-Hosen und Leggings. Ich kenne kaum jemandem, bei dem das wirklich gut aussieht. Ehrlich: Wer das erfunden hat, gehört erschlagen. Außerdem bleiben weite Oberteile im Babydoll und Princess-Stil in. Die passen zwar gut zu engen Hosen, tragen für meinen Geschmack aber zu stark auf.

Wirklich schön finde ich die aufwendig mit Spitzen, Stickereien, Kordeln und Trotteln verzierten Oberteile, die auf dem Rücken gebunden werden. Damit sie nicht kitschig wirken, kommen diese Teile in zurückhaltenden, warmen creme und natur-Tönen. Die Farben passen gut zu gebräunter Sommerhaut. Im Moment sehe ich damit leider eher blass aus. Für helle Typen wie mich, könnten die pastellfarbenen Oberteile wirklich ein bisschen mehr Pepp vertragen. Zum Glück bleibt zumindest Desigual seinem knallbunten Stil treu.

Farblich scheint es generell endlich weg zu gehen von knalligem Lila und Türkis. Neben den schon erwähnten Pastelltönen gibt es die Sommer-Klassiker Marineblau und Weiß. Am verschwinden sind leider auch die schönen Schals und Tücher, die zu den einfach geschnittenen Teilen seit letztem Sommer prima gepasst haben. Statdessen gibt es lange (und unpraktische) Ketten mit kitschigen Anhängern.

Als willkommene Awechslung zum Nena-Stil (weite Oberteile, enge Hosen) gibt es diesen Sommer auch schöne, weit geschnittene Röcke in Weiß, Beige und Weinrot. Davon habe ich heute zwei ganz besonders schöne Exemplare gesehen. Preislich waren die leider unerreichbar :( .

Abgefahrene Teile, die sich den Modetrends weder in Sachen Farbe noch Form beugen, gibt es auch diesen Sommer wieder von Skunkfunk. Die Farben der Saison sind hier Grau, Weiß und Olivgrün mit orangenen und dunkelblauen akzenten. Besonders schön finde ich das Top “Hiazint” und das schpn figurbetonte Kleid “Enara”.

Mal schaun, was in den kommenden Wochen noch so alles hereinkommt. Besonders gespannt bin ich auf das mannheimer Label Evaw Wave, dessen Sommer-Kollektion mir das letzte Jahr besonders gut gefallen hat. Auch Fenchurch, Replay und Blutgeschwister haben auf ihren Webseiten noch keine neuen Sachen veröffentlicht. Man (und Frau) darf also gespannt sein :)

My office is my castle

February3

DSC00198Heute haben wir unser neues Büro in D19 bezogen. Nach langem Warten und noch längerem Hin und Her haben wir jetzt also nicht nur ein ordentliches Budget, sondern auch einen richtigen Arbeitsraum.

Nach über einem halben Jahr beantragen, Klinken putzen, warten und noch länger warten, können wir uns jezt endlich mit der eigentlichen Arbeit beschäftigen. Ich freu mich drauf :)

Chili Eis

November1

Der Herbst hat uns ja schon seit einigen Wochen fest im Griff. Leider habe ich es versäumt, die Chilipflanzen im Garten vor dem ersten Nachtfrost zu retten. Deswegen sind die Pflanzen nun leider alle hinüber.

Die Natur lässt sich aber selbst beim Vergehen der Dinge nicht lumpen. Und so sehen sogar die erfrorenen Pflanzen mit den bunten Chilis und den brauen Blättern dran noch richtig schön aus. DSC00175

Nächstes Jahr werde ich die Pflänzchen schon früher vorziehen damit ich sie schon im April aussetzen kann. Hoffentlich schaffen es dann mehr Chilis ins Ziel. Wegen dem frühen Frost fiel der Ernte dieses Jahr leider etwas mager aus. Die Chilis haben es dafür aber ordentlich in sich. Die Kinder sind eben auch bei den Pflanzen noch schlimmer als die Eltern. :)

Nie wieder Bullshit?

October29

Die KRISE ist da! Nichts Neues soweit? Für alle Freunde der seichten Unterhaltung vieleicht schon. Wegen der rückläufigen Werbeeinnahmen wollen Sat1 und Pro7 jetzt “unabhängiger von Werbeeinnahmen werden”. (Quelle: http://www.stern.de/kultur/tv/bezahl-statt-werbefernsehen-prosieben-und-sat1-kuenftig-nur-noch-gegen-gebuehr-1517591.html)

Bis in 5 Jahren wollen die Privatsender 30% ihrer Einnahmen aus anderen Quellen beziehen als der Werbung. Außerdem sollen mehr eigene Sendungen produziert und dann an andere Sender verkauft werden. Mit anderen Worten: Das bekanntlich sehr erfolgreiche Modell des Pay-TV soll nun nicht nur im Bereich Fußball zu herben Verlusten führen, sonden jetzt auch das tägliche Hintergrundrauschen bezahlpflichtig machen.

Wie wichtig uns Stefan Raab und Oliver Pocher tatsächlich sind, wird sich noch zeigen müssen. König Fußball zumindest war ja auch den wenigsten 10 Euro extra im Monat wert. Auch wenn es den Senderchefs vielleicht nicht gefällt: Wenn schon niemand für die Champions League zahlen will, dann wird erst recht niemand eure Hightlights wie “Barbara Salesch”, “Frauentausch” oder “Schlag den Raab” ernsthaft vermissen.

Ich persönlich freue mich schon auf den Tag, an dem Privatfernsehen nurnoch per decoder empfangbar wird. Dann gibts auf der Couch wieder mehr Zeit für Zweisamkeit und am Küchentisch enldich mehr Zeit, sich zu unterhalten.

In der restlichen Zeit werde ich dann das Geld, das ich beim Fernsehen “gespart” habe, in Kneipen und Kino investieren und somit wesentlich mehr schöne Abende als vorher. Die KRISE sorgt für schönere Aendgestaltung unter der Woche. Es ist eben doch nicht alles schlecht.

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